Fasnachtsmotto 1966: S het gänderet
Herbergsvater 1966: Hans Bracher Dr. jur.
Der Hilari musste aus seuchenpolizeilichen Gründen (Maul- und Klauenseuche) auf den 22. Januar verschoben werden.
Die Fasnachtsplaketten wurde zum ersten Mal geprägt.
Am Umzug wurde bewusst und versuchsweise auf Fasnachtswagen verzichtet, dafür wurde mehr Fussvolk auf die Beine gestellt. Der Erfolg war nicht berauschend.
Bildergalerien
Gruppenzirkulation 1966
Zwei 6er Fasnachtsgruppen besuchten am Schmutzigen Donnerstag und Fasnachts-Dienstag insgesamt 13 Restaurants.
In der ersten Gruppe waren die Nachtfalter, Böösi Müüler, Tambouren Wöschwyber Dürrluft und Schachebuure. Die zweite Gruppe setzte sich aus der Buuremusik, Sturmlatärne, Hagschlüferli, Ventil-Blöterler, Centrumschnüffler und Clochards zusammen. Die Zirkulation der Gruppen startete abends um 20:20 Uhr im 30 Minuten-Takt. Der letzte Auftritt endete kurz vor Mitternacht.
Mitwirkende Restaurants waren Hotel Bahnhof, Tearoom Stettler, Restaurant Emmenhof, Emmenbrücke, Blume, Frohsinn, Freiheit, Rössli, St. Urs, Post, Traube, Bleichenberg und Enge. - Das Restaurant Sternen wich dem Coop-Center.
Plaketten 1966
1966 verabschiedete man sich von den runden eloxierten Plaketten mit Jahreszahl. Die Fasnachtsplaketten wurde zum ersten Mal geprägt. Die Firma Huguenin Frères & Cie. in Le Locle erhielt den Auftrag. Es wurden 200 Gold-, 2000 Silber- und 600 Bronzeplaketten hergestellt. Die Einkaufspreise waren Fr. 3.12 Gold, Fr. 1.12 Silber und Fr. 1.62 Bronze.
In den 60er-Jahren war der Start einer Rakete ins Weltall ein Grossereignis. Auch der Schnägg träumte bereits von einem Flug zum Mond.
